Die Einsatzzahlen der Bergrettung Lienz bleiben im Vergleich zu den Vorjahren auf einem ähnlichen Niveau. Insgesamt rückten die Bergretter zu 65 Einsätzen aus. „Der Bikepark Lienz war auch 2024 wieder einer der Hotspots unserer Einsatztätigkeit“, schreibt die Blaulichtorganisation in einer Aussendung im Zuge der Jahreshauptversammlung. Die 109 Mitglieder, davon 85 aktive Bergretter, versammelten sich am Freitag, 28. März, im Bergrettungsheim in der Pfister.
Was den Bikepark angeht, bleibt die Bergrettung Lienz in engem Austausch mit den Lienzer Bergbahnen. Bei einer Erweiterung der Strecken oder einer Zunahme der Einsätze wird gemeinsam nach Lösungen gesucht, vergleichbar mit jener bei der Galitzenklamm. Dort wurde 2024 ein Sicherheitskonzept erstellt und umgesetzt. Die Maßnahmen zeigten eine „besonders gute Wirkung“, informiert die Bergrettung Lienz. Im vergangenen Jahr wurde sie nur zu zwei Einsätzen in der Klamm alarmiert.
Neben den Einsätzen, die sich im Jahr 2024 auf rund 714 Stunden summierten, absolvierten die Bergretter auch zahlreiche Schulungen und Übungen. Als kameradschaftliches Highlight bezeichnen die Verantwortlichen einen Ausflug nach Cortina zum Passo di Falzarego. Im vergangenen Jahr begleiteten die Bergretter außerdem die Dreharbeiten für die Cliffhanger-Produktion.
14 junge Menschen hat die Lienzer Bergrettung derzeit in Ausbildung. „Mit sieben Anwärtern im ersten Jahr und sieben überprüften Anwärtern in der laufenden Ausbildung ist die Nachwuchsarbeit gut aufgestellt“, resümiert die Organisation. Bereits 25 Jahre im Einsatz sind Michael Oberhuber, Gottfried Schneider und Wolfgang Vergeiner, die ausgezeichnet wurden. Franz Krösslhuber gratulierte man zu 50 Jahren Mitgliedschaft!

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung übergab Ortstellenleiter Thomas Zimmermann ein Geschenk an Bezirksleiter Peter Ladstätter, der sein Amt nicht verlängern wird. Franz Fritzer wurde als neuer Kassier vorgestellt, er übernimmt die Funktion von Martin Januschke. Unterstützt wird Fritzer von Walter Mascher, der langjährige Vereins- und Ausschusserfahrung mitbringt.
Gemeinsam stellen sie sich einer der großen Aufgaben des Vereins: „Die Finanzierung unserer Bergrettungsortsstelle bleibt eine Herausforderung.“ Die laufenden Kosten sowie notwendige Investitionen in die Erneuerung der Einsatzausrüstung, Geräte und Fahrzeuge werden durch Gemeindebeiträge, Einnahmen aus Einsätzen, Veranstaltungen und Beiträge von Gönnern und Unterstützern finanziert.
Ein Posting
Das sind die wahren Helden der Nacht!!
Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren