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Lienz: Iselsteg wird aus Kostengründen nicht breiter

Es sprechen aber auch einige sachliche Argumente gegen eine Verbreiterung. Kommen könnte ein „Fotopoint“.

Die Isel einfach nur hochwassersicher zu machen, ist für die Lienzer Gemeinderatsmitglieder nach wie vor nicht spannend genug. Wann immer die Großbaustelle im Stadtparlament ein Thema ist, erwacht die Lust zur kreativen Ausgestaltung. So auch in der Sitzung am 25. März, bei der zunächst geklärt werden sollte, ob der neue Iselsteg, der künftig freitragend und ohne Pfeiler im Fluss ausgeführt wird, nicht bei dieser Gelegenheit auch breiter werden könnte.

Aktuell ist der viel genutzte Übergang vom Iselkai in die Innenstadt 2,75 Meter breit und da kann es schon einmal vorkommen, dass es zwischen Kinderwägen, E-Bikes, Rollatoren und Fußgängergruppen etwas eng wird. 

Ist der Steg breit genug für alle, die hier die Isel überqueren wollen? Das wurde im Lienzer Gemeinderat diskutiert. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Also ließ die Stadtverwaltung die ausführende Baufirma Frey eine Verbreiterung auf 3,60 Meter prüfen und kalkulieren. Das wäre die bauphysikalisch maximale Breite für dieses Bauwerk. Eine breitere Betonplatte wäre nämlich wesentlich schwerer, statt 4 würden 5 stählerne Längsträger benötigt und auch die Brückenwiderlager müssten deutlich robuster ausgeführt werden. Kalkulierte Mehrkosten von 226.177 Euro exkl. MWSt. würden anfallen und wären nicht förderbar, müssten also von der Stadt allein gestemmt werden.

Deshalb teilte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik in der Sitzung mit, dass sich der Stadtrat schon im Vorfeld gegen eine Verbreiterung entschieden habe, gab aber die Diskussion dennoch frei. Zukunftsträchtig war eine Verbreiterung nur aus der Sicht von Gemeinderätin Ursula Strobl vom Team Lienz, dagegen regte ihr Listenkollege Franz Theurl an, dass man die Radfahrer zum Absteigen und Schieben zwingen sollte und Gerlinde Kieberl von den Grünen fand die Enge auf dem Steg generell „entschleunigend“, also gut. 

Damit war zwar die Verbreiterung vom Tisch, aber noch nicht die bauliche Ideenfindung. ÖVP-Mandatarin Eva Karré regte an, den Steg mit einer Ausbuchtung zu versehen, damit fotografierende Touristen künftig nicht anderen Nutzern im Weg stünden. Diesen Vorschlag nahm die Stadtführung tatsächlich auf und lässt nun die Kosten für einen „Fotopoint“ kalkulieren. 

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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21 Postings

zu guter Letzt
vor 13 Stunden

Eine der wenigen Wortmeldungen der schwarzen GRin, die den Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Bildung und Jugend leitet. Was hatte sie in der gleichen Sitzung zum Thema Kinderbetreuung beizusteuern, darzulegen, zu berichten? Davon liest man nichts. Das sind also die Leute, die über die Entwicklung unserer Stadt ab- und bestimmen. Alter Schwede.

 
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Bahner Bernd
gestern

Ziemlicher Sturm da im Wasserglas.Der Steg ist breit genug.

 
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lia
gestern

das problem ist nicht der iselsteg, sondern die hundekakke und deren protagonisten.

 
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beetle73
gestern

Schon mal überlegt, ob nicht der schiebende Radfahrer breiter ist als der, der fährt????

 
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    Hannes Schwarzer
    gestern

    schon mal überlegt, dass der Schiebende die gleiche Geschwindigkeit aufweist wie der Fussgänger.......

     
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      beetle73
      gestern

      es geht um die Breite....

       
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Claudia Moser
gestern

also ich finde auch, dass man den Massen von Touristen auf diesem Steg irgendwie Einhalt gebieten muss...

 
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    Koal
    gestern

    Vielleicht Ampelregelung .... wie in Sillian ..... hihi, einfach nur zum Lachen aus was man ein Problem machen kann !!! Hoffentlich kommen keine GRÖSSEREN !?!

     
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    wolf_C
    gestern

    ... und an die Herzerlschlösser muß bitte gedacht werden ...

     
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franzinho
gestern

Ich, als Radfahrer, benütze den Iselsteg fast jeden Tag. Es gibt meiner Meinung nach überhaupt keine Probleme zwischen Radfahrern und Fussgängern. Man kann mühelos passieren und wenn mal mehr los ist, mein Gott, dann hält man kurz an oder steigt ab. Sollte wohl für jeden zumutbar sein. Einen Photopoint zu installieren finde ich nicht notwendig. Die Italiener stehen eh überall im Weg. Das Geld ist irgendwo anders sicher besser investiert, liebe Vertreter des Gemeinderates!

 
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Stadtner
vor 2 Tagen

Na bravo unsere Stadt redet über Fahrradwege und Attraktivierung und will kein Geld für ein Zukunftsprojekt in die Hand nehmen. Für einen Fotopoint, der den Lienzern nichts bringt ist man aber ev. bereit Geld in die Hand zu nehmen. Mit dieser Stadtführung sind wir echt zukunftfit aufgestellt. Vielleicht wäre es besser da das Geld einzusetzen als in die Isellounge.

 
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    Hannes Schwarzer
    gestern

    Für einen Fuss-/Radweg braucht's dann 3,5 lichte Breite: dann reichen die bisherigen Widerlager nicht aus, bzw. ist (lt. Bauamt, Ing. Hofmann) ein Steg in dieser Bauweise (4 Träger) mit max. 3 m beschränkt. So gesehen würde eine Verbreiterung auf die vorgeschriebenen 3,5m praktisch einen kompletten Neubau bedeuten! Dann kann man wsl 200-300lm Lounge errichten!

     
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      Stadtner
      gestern

      da die Brücke in der Mitte geständert ist wird es sowieso eine Verstärkung brauchen, wenn man die Stützen, was zumindest publiziert wurde, rückbaut. Das ist dann wahrscheinlich auch wie ein Neubau zu bewerten nur aufwändiger.

       
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chiller336
vor 2 Tagen

ein fotopoint am iselsteg haha ... und dort lässt man sich dann mit dem campus fotografieren? oder was sonst? ich glaub echt ich bin im falschen film :D :D

 
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    Senf
    gestern

    Haha, falls dich der Photopoint stört, kannst dich als Mautner bewerben und dort fleissig kassieren.

    Man muss immer wieder staunen, wie einfältig so manche Stadtner sind und sich über die klitzekleinen Dinge das Maul zerreißen und aufpudeln. Vielleicht liegt es an der übermäßigen Fürsorge und Nachgiebigkeit unserer vorangegangenen Generation, die zulange fürsorglich Ärsche geputzt hat. Ein bisschen mehr Eigenständigkeit, Freude und Zuversicht würde so manche entgiften.

     
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      chiller336
      gestern

      senf ..... bitte behalt deinen geistigen durchfall für dich. ich hab meine meinung und steh dazu und die geht DICH wahrlich einen dreck an

       
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      Senf
      gestern

      @chiller, warum denn gleich so garstig? Ja, man soll zur eigenen Meinung stehn, du teilst sie gern. Wozu auch immer. Erklär daher bitte, was der "Campus" mit dem Steg zu tun hat. Wolltest wohl einen Jahrhundertwitz inzenieren.

      Freu ma uns aufs Stegele, wird sicher a fesche Sache und i bin mir sicher, dass du dich darauf entspannst. Mit Selfie! :-) Liebe Grüsse!

       
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bb
vor 3 Tagen

In der als so radfreundlich gelobten Stadt die Radfahrer auf einer wichtigen Verbindung zum Schieben "zwingen" ?????? Keine gute Idee, Herr Theurl... Wenn es eng wird, hält man eh an oder steigt ab oder wartet vor dem Steg bis Kinderwagen und Hund drüber sind - sonst kommen Radfahrer und Fußgänger meiner Erfahrung nach gut aneinander vorbei.

 
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    Nori
    vor 2 Tagen

    Wieviel solch rücksichtsvolle Radfahrer gibt es in Wirklichkeit??

     
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      gestern

      sehr sehr wenig

       
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    gestern

    also ich kann mich noch sehr gut erinnern das man das Rad schieben musste sonst hat man Strafe gezahlt ...aber leider in Lienz darf Radfahrer alles und die Fussgänger drücken sich ans Geländer damit Gott Radfahrer ja schnell genug weiter kommt und wehe es ist dann nach ein Passant mit Rollator oder anderen Hilfsmittel unterwegs die können schauen wies ungefährdet weiter kommen

     
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