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FAG: Elisabeth Kreuzer folgt auf Karl Poppeller

Die Osttiroler Juristin wird im September 2025 erste Vorständin der Felbertauernstraße AG.

Die Würfel bei der Felbertauernstraße AG sind offenbar gefallen. Noch gab es zwar keine offizielle Medienaussendung des Unternehmens, doch der Osttiroler Bote prescht heute, 20. Dezember, mit einer Insiderinformation vor. Elisabeth Kreuzer tritt nach „einem einstimmigen Aufsichtsratsbeschluss“ ab September 2025 in die Fußstapfen von Karl Poppeller bei der Felbertauernstraße AG und damit wohl auch bei der Osttiroler Investment GmbH. Damit sitzt erstmals eine Frau an der Spitze des Mautstraßen-Betreibers.

Sie ist das neue Gesicht an der Spitze der Felbertauernstraße AG: Elisabeth Kreuzer. Foto: LinkedIn

Die neue FAG-Chefin ist wie ihr Vorgänger bestens vernetzt. Sie ist die Tochter des ehemaligen Landtagsabgeordneten und Obmanns des Tiroler Raiffeisenverbands Hermann Kuenz und mit Klemens Kreuzer verheiratet, ehemaliger Maschinenring-Geschäftsführer und Landwirt in Lavant, wo die Familien Kuenz und Kreuzer gemeinsam eine Gänsezucht betreiben. Schwiegervater Konrad Kreuzer ist Bezirksobmann der Osttiroler Landwirtschaftskammer und sitzt auch im Stiftungsrat des Osttiroler Boten. 

Elisabeth Kreuzer hat in Innsbruck Jus studiert und an den Unis Graz und Klagenfurt zwei Abschlüsse in Business Administration erworben. Beruflich startete sie als Verwaltungspraktikantin bei der Stadtgemeinde Lienz und folgte 2011 auf ÖVP-Ex-Politikerin Verena Remler als Geschäftsführerin des Sozialsprengels Lienz. 2012 wechselte Kreuzer zum Holzkonzern Theurl nach Thal, wo sie aktuell für Recht und Finanzen in leitender Position zuständig ist. 

Einige Stunden nachdem Kreuzers Bestellung inoffiziell bekannt wurde, kam per Aussendung dann auch die offizielle Bestätigung durch die Felbertauernstraße AG. In dieser Aussendung wurde auch mitgeteilt, wer technischer Vorstand werden wird: es ist der bisherige technische Leiter Michael Köll.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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27 Postings

webe
vor 3 Stunden

betreffend ..... nach einem "transparenten, mehrstufigen und von einem externen personalberatungsunternehmen begleiteten prozess“

weiß man welches unternehmen " begleitet" hat? weiß man wieviele stufen?

kann das hier jemand posten? nur zwecks transparenz! :)

.... sorry fr. kreuzer, bei aller qualifikation, den geruch, dass möglicherweise (?? ich weiß es nicht) die eigene- schwieger- övp-familie nachgeSCHOBEN hat, werden sie wohl nie los. damit müssen sie und die eigene- schwieger- övp-familie nun halt leben ....... außer die bestellung wird TRANSPARENT dargestellt, von wem auch immer!

 
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    Bobycar
    vor einer Stunde

    Marinell & Co. OG, 6020 Innsbruck ad Stufen: 35 min mit 6 lächerlichen Fragen

     
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Athona
vor 7 Stunden

Einer der letzten noch angesehenen ÖVP Poltiker,der Landtagsabgeordnete Josef Mattersberger, würde wohl sagen "Sie ist wohl die besste Kandidatin,aber das können wir aus optischen Gründen nicht tun,wie schaug den dös aus"

 
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M
vor 11 Stunden

Herrlich erfrischend! Ein weiteres Kapitel im Familienalbum der österreichischen Volkspartei wird geschrieben. Mit Elisabeth Kreuzer tritt also nicht nur eine kompetente Juristin, sondern vor allem das Produkt eines Netzwerks aus politischem Gewicht, landwirtschaftlicher Idylle und strategischer Karriereplanung an die Spitze der Felbertauernstraße AG.

Die Entscheidung des Aufsichtsrats war selbstverständlich „einstimmig“ – wie könnte es auch anders sein, wenn der Einfluss des politischen Stammbaumes so sorgfältig gewebt wurde? Tochter eines ÖVP-Schwergewichts, Ehefrau eines gut vernetzten (Ex)-Geschäftsführers, Schwiegertochter eines Kammerfunktionärs – da bleibt wenig Platz für Zweifel an der objektiven Eignung.

Die Botschaft ist klar: Kompetenz allein reicht in Tirol selten, solange der Stammbaum nicht blüht wie die Apfelbäume im Talbodner Frühling. Und warum auch nicht? Schließlich sichert man sich durch solche Personalentscheidungen nicht nur die Kontrolle über strategisch wichtige Positionen, sondern manifestiert ein System, in dem mögliche Privilegien vererbt werden wie ein alter Hof.

Herzlichen Glückwunsch zur Bestellung!

 
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Senf
vor 17 Stunden

Wir sollten uns alle der övp-familie anschließen, ich wäre dann neugierig, wer unter uns aller die Karte zieht.

 
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heli52
vor 18 Stunden

Wie jetzt! Viele Poster sprechen Frau Kreuzer durchaus die Qualifikationen zu, bemängeln aber ihre Bestellung wegen verwandtschaftlicher und beruflicher Beziehungen! Darf man, wenn man Eltern oder Schwiegereltern hat, die in der Politik tätig waren (sind), keinen Job bekommen, für den man alle Qualifikationen mit bringt? Oder gilt das nur, wenn man aus der ÖVP-Nähe kommt? Und wenn drei Parteien über drei Monate brauchen, um eine Regierung (Programm und alle Ämter) zustande zu bringen, regen sich alle darüber auf. Wenn ein funktionierendes Kremium einen (!) Posten innerhalb einer Woche vergibt, ist es auch wieder nicht recht ....

 
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    Hannes Schwarzer
    vor 9 Stunden

    @heli52: .........?? Ja, Sie sprechen das genau richtig an! Gerade wenn es um Angehörige von aktiven oder auch schon aussortierten Politikern geht, MUSS höchste Tranparenz gegeben sein. Diese Transparenz fehlt in diesem Fall jedenfalls. Wenn wirklich ein Headhunter eingebunden war, ist die Zeitspanne MO-FR einfach zu kurz, das geht sich schlichtweg nicht aus! Dumm gelaufen! Was die -öffentlichen- Eigentümer einer AG beschliessen, wäre grundsätzlich einfach zur Kenntnis zu nehmen, hier gehts aber auch um die Osttirol Invest....und in weiterer Folge um die (politisch motivierte) Förderung der heimischen Wirtschaft. Apropos: was ist eigentlich aus den Rückforderungen der 6 (?) Millionen von der Schultz Gruppe geworden? Ist das stillschweigend ausgebucht worden? Als Frau Kreuzer würde ich unter diesen Umständen den Job nicht antreten, diese intransparente Vorgangsweise hängt ihr ewig nach....das hat sie nicht verdient.

     
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    Stadtner
    vor 9 Stunden

    Funktionierendes Gremium, was ist das? Wenn man weiss, dass sie die Beste ist und sie das auch weiss, dann braucht man Position nicht mit so einer Eile zu besetzen und kann getrost ein transparentes Hearing durchführen. Bis September wäre noch einige Zeit gewesen. Die Ausschreibung hätte man auch gut platzieren können über INNOS, RMO... dass, wie jemand vorgeschlagen hat die Osttiroler die auswärts sind auch eine Chance hätten von dem Posten zu erfahren. So werden diese Bemühungen gute Leute zurück zu holen auch konterkariert. Ebner Dominik, der das zur Verfahren zur Sprache gebracht hat, scheint gut informiert gewesen zu sein, dass es nach einer geplanten Besetzung ausschaut. Würde mich nicht wundern, wenn ihn jemand aus ÖVP den das nicht passt gesteckt hätte. Fazit ist, will man in Osttirol was werden, ist es von grossem Vorteil man gehört zum Familienverbund Kreuzer, Kuenz, Gumpitsch....

     
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webe
vor 20 Stunden

hmmmmm........ am montag endet die bewerbungsfrist und am freitag mittag stehen zwei vorstände fest. und das nach einem "transparenten, mehrstufigen und von einem externen personalberatungsunternehmen begleiteten prozess“ !!! und das bei mehr als 10 kandidaten. da war wohl nicht viel zu begleiten. was von vornherein feststeht braucht auch keinen auswahlprozess ...... zum speibn

die innos und die "owo osttiroler weltweit umadum" setzen sich als ziel, osttiroler zurückzuholen. warum informiert man nicht über zwei top-jobs????? ach ja, bei innos und owu gehts mehr um folklore. und man hat wohl nicht informieren dürfen. ist ja nicht auszudenken, wenn sich ein topkandidat:in von owu beworben hätte ...... dann wären die vorgesehenen / im vorhinein feststehenden kanditat:innen vll nicht zum zug gekommen????

.... ich bin osttiroler und lebe / arbeite seit über 35 jahren außerhalb von osttirol. wenn man die beiden berichte über die FAG liest, hat man wohl keine lust an eine rückkehr nach osttirol auch nur zu denken bzw hat man den eindruck, dass INNOS + VORDENKER wohl eine falschbezeichnung ist (von falschbesetzung rede ich gar nicht). es sollte wohl besser PROVINZLER + ENGDENKER heißen ..... :)

 
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wolfgangwien
vor 20 Stunden

Gratulation! Ein TOP Job in Osttirol! Allerdings einer ohne Gestaltungmöglichkeit. Alle Entscheidungen werden woanders getroffen und sind umzusetzen.

 
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    Chitina
    vor 14 Stunden

    Aber die Bezahlung passt.

     
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chiller336
vor 21 Stunden

an der qualifikation der jungen dame ist sicherlich nciht zu rütteln - sehr wohl aber am vorgehen. eng gestrickte familienbande, dazu ein schwarzes parteibüchl ... herz was willst du mehr. die frage stellt sich, obs nicht auch andere fähige bewerber gegeben hat, die nicht so vernetzt sind

 
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Felix
vor 22 Stunden

Gratulation Elisabeth! Absolut nachvollziehbare Stellenbesetzung, für jeden der deine Qualifikationen kennt!

 
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sonnenstadtlienz
vor 23 Stunden

Dieses "die Tochter von.... und Schwiegertochter von ...." hat so einen seltsamen Beigeschmack. Eigentlich müffelt es fast ein bisschen ....

 
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    Senf
    vor 17 Stunden

    auf leisen sohlen: zuerst unter ÖVP-hiebler zur städtischen verwaltungsassistentin der stadt lienz, dann nach stundenweiser aushilfe unter ÖVP- machne ohne ausschreibung zur leiterin des sozialsprengels lienz (einmalig in tirol) , anschließend ein wenig privatwirtschaft und nun dank helfender hände nun in windeseile im obersten stockwerk der FAG angelangt. ich nenn das mal christlich soziale nächstenliebe. der seltsame, müffelnde beigeschmack von gesegneten weihrauch wird wohl ständiger begleiter bleiben, liebe @sonnenstadtlienz.

     
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      sonnenstadtlienz
      vor 7 Stunden

      Wie wahr, lieber Senf!

       
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Linksradikaler
gestern

Die ÖVP kriegt so lange Schläg bei den Wahlen, bis sie es kapiert.....kann dauern🤦‍♂️

 
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isnitwahr
gestern

Zugegeben, die Optik ist nicht die Allerbeste, aber man muss sie schon einmal arbeiten lassen, wenns nicht passt, kann man immer noch gegen die Bestellung wettern.

 
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Stadtner
gestern

Die Bewerbungsfrist war laut Ausschreibung der 16.12. am 20.12..dann schon die neue Vorständin zu präsentieren, die ja weil es heute in der Früh schon die Runde gemacht hat spätestens am 19.12. ausgewählt wurde, gibt ein sehr komisches Bild. Innerhalb von 3 Tagen Hearings, Assessments usw. durchzuführen ist ungewöhnlich schnell aber bei diesem Netzwerk nicht verwunderlich. Die Stelle wurde am 16.11. in TT öffentlich ausgeschrieben. Warum war es den Verantwortlichen so eilig mit der Besetzung, hatte man Angst vor ernsthaften Mitbewerbern? Es ändert sich nichts in Osttirol und man wundert sich dann, warum die Jungen abwandern bzw. nicht mehr zurück kommen, wenn sie was können.

 
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Isltola
gestern

hot schun wea mitbekemm wer 2. chef woarn isch? hent jo zwoa gsuacht woarn oda?

 
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    Ist es so
    vor 8 Stunden

    Köll, was für ein Wunder 🤣🤣🤣

     
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      Isltola
      vor 7 Stunden

      Hob gmoant der geht in Pension - is jo so gstondn in da Zeitung

       
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doc-doc
gestern

Hübsch, vermutlich qualifiziert, talentiert, konsensfähig, was auch immer. Vermutlich die beste im Bewerbungsverfahren. Alles gut. Der Begriff der "Vernetzung" stört allerdings schon. Wenn man bedenkt, welche Vorstände mit zweifelhaften Qualifikationen diesen höchstdotierten Posten besetzten, würde ich eindeutig an einen engen ÖVP-Bezug denken.

 
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    Bobycar
    gestern

    Interessante Details: Vorsitzender des AR - guter Freund des ehemaligen Landtagsabgeordneten und Vater von Frau Kreuzer Warum ist denn der "Technische Vorstand" nicht so blitzartig bestellt worden? Ein Schelm wer denk, dass es sich hier um eine unpolitische Besetzung handelt.

     
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unholdenbank
gestern

Na, jetzt ist wohl klar, warum diese Bestellung so geheimlichtelt wurde. Sonst hätte man diese Insiderbesetzung eines der wichtigsten Jobs in Osttirol nicht so durchdrücken können. Es wird sich in Osttirol halt ewig nix ändern. Damit will ich nichts an der Qualifikation von Frau Kreuzer bemängeln - die Optik ist aber sehr, sehr schief.

 
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keinexperte
gestern

Ohne die Fähigkeiten und die Quailifikation von Frau Kreuzer in Frage stellen zu wollen oder können, aber jetzt wird wohl klar warum die ÖVP in der Heimatgemeinde ihres Vaters von der FPÖ deutlich überholt wurde.

 
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Village Pizza
gestern

Juristin, Tochter, Ehefrau, Schwiegertochter, Verwaltungspraktikantin bei der Stadtgemeinde Lienz, Geschäftsführerin des Sozialsprengels, Rechtsabteilung beim Holzkonzern Theurl in Thal. Da ist Vorständin der Felbertauernstraße AG der logische nächste Karriereschritt.

Viel Glück und Erfolg im neuen Job!

 
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