Zu welch kuriosen Situationen es kommen kann, wenn völlig unterschiedliche Gruppen auf engem Raum zusammenleben müssen, zeigen die Akteure der Theaterwerkstatt "kunterbunt".
Am Samstag, 4. Mai, sorgt die Theaterwerkstatt „kunterbunt“ der HLW/HF Lienz im Kolpingsaal ab 19 Uhr für einen „Göttlichen Wasserschaden“. Dabei handelt es sich jedoch um keinen Vandalenakt unreifer Jugendlicher, sondern um eine Tragikomödie in mehreren Akten.
Im Stück geht es um zwei Götter, die sich darüber einig sind, dass das Verhalten der Menschen äußerst tadelswert ist. Also sorgen sie in einem irdischen Wohnblock für einen Wasserschaden, der die Hausparteien, die jeweils eine der beiden Gottheiten anbeten, dazu zwingt, für einige Zeit in einer einzigen Wohnung zusammenzuleben. Glücklich sind die Bewohner darüber nicht, zumal sie in der Wohnung eines echten Menschenhassers einquartiert wurden. Zudem stellt sich jeder die Frage, wie sich das Miteinander in dieser Wohngemeinschaft wohl entwickeln wird?
Das besondere an dem Stück ist nicht nur, dass das Stück noch von der letztjährigen Theatergruppe thematisch vorbereitet und von Cornelia Zanon szenisch gegliedert und geschrieben wurde, sondern auch die Zusammensetzung der Akteure. Gespielt werden die handelnden Personen von fünf Schülerinnen der HLW, einer Schülerin der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Dominikanerinnen sowie vier Klienten der Lebenshilfe Osttirol.
Figuren und ihre DarstellerInnen:
Thomas Baumgartner (Asylant Sayyid ad-Din al-Afghani), Anna-Lorena Berger (Student Lars Schneider und Hausverwalter), Lisa Ebenberger (Amira Akbar, Freundin des Asylanten), Clemens Erlsbacher (Student Josef Redling), Sandra Gasser (Gott der Anderen, gedoppelt), Melanie Huber (Marijke Linthout und Gott der Anderen), Judith Klammsteiner (Herr Arnulf Gries und Gott der Einen), Franziska Kofler (Frau Alaka Jahanara, geb. Rosa Schlüpfer), Edith Strapko (Nelly Schlüpfer, Tochter von Rosa), Sophie Woltsche (Studentin Franzi Sternauer), Prof. Cornelia Zanon (Engel Engelbert)Bühnenbild: Reinhard Amort, gesponsert von Durst Phototechnik
Geräusche und musikalische Untermalung: Olivia Geiger
Technik: Dennis Pascuttini und Florian Eder
Souffleuse und Assistenz: Prof. Imma Zinell
Das Stück dauert inklusive der Umbaupausen rund 2,5 Stunden. Kleiner Unkostenbeitrag pro Person: 2 Euro. Auf Wunsch wird die Tragikomödie am Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr noch einmal gespielt. Karten können telefonisch unter 0676/5112679 reserviert werden.
Link zur Website der Theaterwerkstatt "kunterbunt".
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